Ambitionierte Klimaziele sind nur zu erreichen, wenn vor Ort durch die Bürger:Innen der Wandel vorangetrieben wird. Nachdem in Lüdinghausen die LH-BürgerEnergie eG ins Leben gerufen wurde, ist auf Initiative der Stadt Lüdinghausen im Jahr 2022 die BürgerSolarBeratung entstanden, die Interessent:Innen für Photovoltaik-Anlagen auf Eigenheimen bei ihrer Entscheidung unterstützen soll.
Wie das geht?
Hier im Video erklärt:
Aktuell besteht unser Team aus 12 Berater:innen, die alle interessierten Bürger:innen ehrenamtlich, kostenlos und neutral auf dem Weg zur eigenen PV-Anlage oder zur eigenen Wärmepumpe begleiten, frei von wirtschaftlichen Interessen.
Ziel ist es, Bürger:innen dabei zu unterstützen, die aus ihrer Sicht bestmögliche Entscheidung für die Installation einer Photovoltaik-Anlage oder Wärmepumpe zu treffen.
Dabei wird die Vertraulichkeit von Informationen gewahrt.
Die BürgerSolarBeratung kommt grundsätzlich Personen oder kleineren Firmen zugute, die in der Stadt Lüdinghausen ansässig sind.
Seit Mitte 2025 berät die LH-BürgerSolarBeratung auch bei der Anschaffung einer Wärmepumpe
Bevor man sich zur Installation einer PV-Anlage oder Anschaffung einer Wärmepumpe entschließt, muss eine ganze Reihe von Themen beleuchtet werden, u.a.
Photovoltaik
Wärmepumpe
In einem ersten Gespräch werden die für die Konzeption der PV-Anlage und/oder Wärmepumpe notwendigen Eckdaten erfasst, z.B. Dachgröße, mögliche Höhe der Investitionen, Stromverbrauch im Haushalt usw. Zur Wärmepumpe werden Alter und Art der Heizung, der aktuelle Heizenergieverbrauch sowie Alter, Größe und energetischer Sanierungszustand des Hauses benötigt.
Im nächsten Schritt ermittelt der/die Berater:In die bestmögliche Dachbelegung und den damit einhergehenden voraussichtlichen Solarertrag, der ebenso wie die mögliche Installation einer Wärmepumpe in die anschließende Wirtschaftlichkeitsberechnung einfließt. Das Ergebnis wird dem/der Interessent:In vorgestellt, gemeinsam besprochen und bei Bedarf angepasst.
Der/die BürgerSolarBerater:In unterstützt auch bei der Einholung und späteren Auswertung von Angeboten.
Lage des Gebäudes – Dachart, Dachneigung – Heiz- und Elektrotechnik – Haushaltsstruktur (Anzahl Personen und zeitl. Belegung) – Stromverbrauch und Stromkosten – Art der Heizung und Verbrauch – Spezielle Stromverbräuche – geplante zukünftige Stromverbraucher (z.B. Wärmepumpe und E-Fahrzeug) – Alter und Sanierungsgrad des Hauses – usw.
Pläne vom Gebäude sowie Fotos sind ebenfalls hilfreich.